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Die Schutzwaffen des russischen Drushinniki waren Helm, Kettenhemd und Schild. Der altrussische Helm besaß schon im 9.Jahrhundert eine leicht eingebogene Form und lief oben in einen Zapfen aus. Diese Form fehlte in Westeuropa vollständig, war aber in Vorderasien verbreitet. Schon die assyrischen Helme waren so gestaltet, und im Mittelalter erhielt sich diese Form bei den arabischen, persischen und türkischen Helmen. In der Rus überwog dieser Helmtyp vom 10. bis zum 17.Jahrhundert. Von den Schilden sind nur Reste der Eisenbeschläge bis heute erhalten. Die Schilde selber waren aus Holz. Welche Bedeutung der Schild als Bestandteil der Rüstung hatte, kann man daraus entnehmen, dass er im 10.Jahrhundert neben dem Schwert das wichtigste kriegerische Symbol war. So hing im Jahre 907 Oleg in Zargrad als Siegeszeichen seinen Schild am Stadttor aufhängte. Nach mehreren Funden in Gnesdowo, im schwarzen Grab, in Gulbistsche und anderen Kurganen zu schließen, waren Kettenhemden schon im 10.Jahrhundert in der Rus weit verbreitet. In dieser Hinsicht war der Rus dem westlichen Europa um zwei Jahrhunderte voraus, was sich erstens aus ihren engen Beziehungen zum islamischen Orient erklärt, wo Kettenhemden schon früher bekannt waren, zweitens aber aus eigenen osteuropäischen Überlieferungen, denn diese Rüstung war bereits bei den Sarmaten gebräuchlich. Das Kettenhemd ist wahrscheinlich eine assyrische Erfindung; die Römer haben es getragen, und mit ihnen ist es dann wieder verschwunden. Im 9. und 10.Jahrhundert trug man nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Deutschland und Frankreich, von wo die Schwerter der Rus kamen, Rüstungen aus Leder, die oft mit metallenem Beschlag versehen waren.


Autor: Keine Angabe
Quelle:
» http://www.druzhina.de/rust.html