StartseiteDigitale WeltenRegensburgGermanenWeltgeschichteGrenzwissenschaftDas MittelalterSuche IndexAnfänge DeutschlandsGermanische MythologieGeschichte der SeefahrtInhalteSonstigesImpressumGästebuch

Grenzwissenschaft:

Einleitung

Übersicht

Vergessene Zivilisationen

Götter und andere Außerirdische

Dinge, die es nicht geben dürfte

Die Sintflut

Zeitlinien der Frühgeschichte

Hypothesen über Jesus

Reinis Bücher zur Grenzwissenschaft

Vergessene Zivilisationen:

Ägypten

Das Alter der Sphinx

Die Osterinsel

Die Mythen der Hopi

Die vergessene Vorgeschichte Australiens

Die Zeichnungen von Nasca

Die Thai

Japans versunkene Ursprünge

Rätselhafte Kontakte

Sumer

Tiahuanaco / Puma-Punku

Allgemein:

Startseite



Ägypter, Phönizier, Inder & Co in Amerika


Belege für postdiluviale Seefahrt auf dem Atlantik

Zu den wesentlichen Aufgaben moderner Atlantisforscher, die Platons versunkenes Reich im Atlantik vermuten, gehört die Beweisführung, dass es sowohl zur Zeit der (frühen) Atlanter als auch nach ihrem Untergang Kontakte und Verbindungen der Kulturen Europas und Amerikas gab; Verbindungen, die vielleicht erst vor etwa 2000 Jahren in Folge einschneidender kultureller Veränderungen (z.B. durch den Römischen Imperialismus) sowie durch Veränderungen der Topographie im atlantischen Raum nach und nach abbrachen. Damit vertreten sie einen modifizierten und weiterentwickelten Diffusionismus, der sich in krassem Widerspruch zum Isolationismus derjenigen Schulhistoriker befindet, die eine völlig autonome Entwicklung aller alten Kulturen voraussetzen: "Die ersten Menschen in Amerika, so wird Studenten gelehrt, waren mongolische Einwanderer, die nach Abklingen der Eiszeit über die damalige Landverbindung von Sibirien auf den Kontinent gelangten. Nach der Entwicklung der so genannten Clovis-Kultur vor rund 11000 Jahren begannen sie in die Hochländer von Mexico und Peru vorzudringen, wo sie die Grundlagen für all die eindrücklichen Monumente schufen, die uns heute noch in Erstaunen versetzen."1 Eine Widerlegung dieser überholten Ansicht muss naturgemäß auch im Interesse der nonkonformistischen Atlantisforschung liegen. Zudem unterstützen Nachweise weiterer prähistorischer Früh-Kulturen in verschiedenen Teilen Amerikas die Theorien solcher Atlantologen, die von der wiederholten Vernichtung früher Zivilisationen durch gewaltige Katastrophen ausgehen.

Abb. 1: Wiedergabe einer Fotokopie, die Hieroglyphen aus einer unterirdischen Nekropole in Arizona zeigen sollen  



Für viele Vertreter alternativer Geschichtsforschung stehen solche Frühkulturen und ihre transatlantische Kontakte bereits außer Frage; zu umfangreich ist mittlerweile die Zahl eindeutiger Funde in der `Neuen Welt´. Diskutiert werden hier vorwiegend die Authentizität einzelner Fundstücke sowie unterschiedliche Modelle, welche die vorliegenden Evidenzen erklären sollen. Hier gibt es sowohl Forscher, die sich auf "späte" Querverbindungen während der Antike konzentrieren, wie der US-amerikanische Alternativhistoriker Frank Joseph, dessen Interpretation der Funde aus Burrows Cave wir hier u.a. vorstellen; andere Forscher, z.B. aus dem atlantologischen Spektrum, beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit frühen Kontakten, die Rückschlüsse auf verschollene "Ur-Kulturen", wie die von Atlantis, zulassen. Hier ist vor allem Andrew Collins zu nennen, der zu den profiliertesten Vertretern dieser Richtung der Atlantisforschung zählt.

Aus dem Blickwinkel vieler Atlantologen ist interkontinentale Seefahrt ohnehin nie ein neuzeitliches Phänomen gewesen. Vermutlich reichen die Ursprünge maritimer Schiff-Fahrt sogar in Zeiten zurück, in denen der moderne `Homo Sapiens´ nicht die einzige Hominidenform auf diesem Planeten war. Auch die Besiedlungsgeschichte der beiden amerikanischen Kontinente reicht vermutlich weit tiefer in die Vergangenheit zurück, als schulwissenschaftliche Paradigmen dies zulassen - und sie geschah vermutlich zunächst auf dem Seeweg.  "Die Französin Anne-Marie Pessis gehört zu den Archäologen, die neuerdings der Meinung sind, dass die ersten Amerikaner vor 50000 Jahren von Australien aus auf dem Seeweg nach Südamerika einwanderten. Ja noch mehr: die ersten Bewohner Australiens kamen anscheinend nicht aus Asien, sondern per Boot oder Floß aus Afrika. Hierfür sprechen 12000 Jahre alte menschliche Schädel aus Südamerika. Nach Untersuchungen an der Universität Manchester lassen diese deutlich negroide Züge erkennen."2  Von daher erscheint der Gedanke fast belustigend, hoch entwickelte Seefahrernationen, wie etwa die Phönizier, wären im Lauf der Jahrtausende NICHT auch in die weiten des Atlantiks vorgestoßen. 

Durch eindeutige Beweise von Forschungs- und Handelsfahrten während der so genannten `Bronzezeit´ und in der Antike -  über den Atlantischen Ozean hinweg, aber auch im Pazifischen Raum - könnte ein längst überfälliger Paradigmenwechsel in den Geschichtswissenschaften eingeläutet werden. Sobald mehr oder weniger regelmäßige Kontakte mediterraner Völkerschaften, insbesondere der Ägypter und Phönizier, mit amerikanischen Kulturen schulwissenschaftlich akzeptiert werden müssen, zerbröckelt das veraltete isolationistische Weltbild, das in Historikerkreisen auch heute noch als wissenschaftliche Altlast des 19. Jahrhunderts herumgeschleppt wird.

Themen Auswahl:


Autor: » atlantisforschung.de
Quelle:
» http://www.atlantisforschung.de/index2.htm