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Nach dem Abzug der römischen Truppen verwandelte sich das ehemalige Legionslager in eine zivile Siedlung, die aufgrund der mächtigen Mauern als einer der best befestigten Plätze seiner Zeit galt. Kein Wunder, dass der bayerische Herzog im Schutze der Römermauer seine erste Residenz gründete. Bald war aber der Platz für die sich im 8. - 10. Jahrhundert rasch entwickelnde Stadt zu klein und es entstand im Westen eine unbefestigte Vorstadt. Unter dem Druck der Ungarneinfälle ließ Herzog Arnulf um 920 diese Neustadt "nova urbs" und das bis dahin vor den Toren der Stadt liegende Kloster St. Emmeram befestigen. Die Umwehrung bestand aus einer Mauer oder Holzpalisade, der zwei breite Gräben vorgelagert waren. Diese bildeten ein wirkungsvolles Annäherungshindernis für feindliche Reiter und Belagerungsmaschinen.

Grabenquerschnitt von Süden

Im Verlauf der Ausgrabungen kam ein das Areal von Nordwesten nach Südosten durchziehender, mächtiger Graben zum Vorschein, der sich als Teil dieser ersten Regensburger Stadterweiterung erwies. Bei dem Spitzgraben mit einer Breite zwischen 8 und 9 m und einer erhaltenen Tiefe von 3,2 m handelt es sich um den äußeren der beiden vorgelagerten Befestigungsgräben der Stadtmauer. Die neue Befestigung verlief von der Donau über den heutigen Arnulfs- und Bismarckplatz und schloß unter Einbezug des Klosters St. Emmeram bei Obermünster an die Römermauer an.

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