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Stammbaum der sumerischen Götter



Abgal:

Die Abgal sind die sieben Weisen. Sie sind Untertanen von Enki und gehören zum Abzu. Sie werden als Mischwesen dargestellt (z.Bsp. als Fischwesen). Später wurden sie mit den akkadischen Apkallu gleichgesetzt.

Abu:

Abu ist der sumerische Vegetationsgott, der aus dem Scheitel von Enki entsprang, wie eine Pflanze, die auf dem bewässerten Boden wächst.

Abzu:

Abzu bezeichnet den sumerischen Süßwasserozean, der unter der Erdoberfläche liegt und die hervorspringenden Flüsse und Quellen speist. Es ist der Wohnsitz von Enki. Dieser verwaltet dort die Me. Auf die Anweisung Enkis hin schuf Nammu dort die ersten Menschen aus "Lehm über dem Abzu". Später wurde der Abzu mit dem akkadischen Apsu gleichgesetzt.

Alad:

Alad ist ein sumerischer guter Schutzgeist. Ursprünglich war es eine neutrale Dämonengestalt und wurde später mit dem akkadischen Shedu gleichgesetzt.

An:

An ist der sumerische Stadtgott von Uruk und der Götterkönig, der als Himmelsgott mit Enki und seinem Sohn Enlil eine Göttertrias bildet. Er ist Gatte von Urash, später von Ki und schließlich seiner Tochter Inanna. Er ist der Vater vieler Gottheiten, unter anderem von Martu, Gatumdu und Baba. Das Keilschriftzeichen seines Namens ist ein achtstrahliger Stern. Dieser ist ein Wortzeichen und wird dem Namen anderer Götter vorangestellt. An ist mit dem akkadischen Anu gleichzusetzen.

Anunna:

Dies ist eine Kollektivbezeichnung für die Gottheiten des Himmels und der Erde. Es ist aber auch der Name lokaler Götterkreise, z. Bsp. der "Anunna von Lagash", der Götter der Stadt Lagash.

Asag

: Asag ist ein sumerischer böser Dämon, der Brunnen austrocknet und Krankheiten verursacht. Er entspricht dem akkadischen Asakku.

Asalluchi:

Wörtlich heißt dies "Beschwörungspriester"oder auch Asariluchi. Es ist ein sumerischer Helfergott bei Beschwörungsritualen. Er schildert seinem Vater Enki das Treiben der Dämonen und läßt sich dann von ihm die Anweisungen für das Beschwörungsritual geben.

Ashnan

: Sie ist eine sumerische Getreidegöttin und eine Tochter von Enki. Zusammen mit Lachar versorgt sie Götter und Menschen mit ihren Erzeugnissen.

Baba

: Sie ist die sumerische Stadtgöttin von Lagash, eine Mutter- und Heilgöttin. Sie wird auch Ba’u genannt. Manchmal wird sie als "Herrin des Überflusses" verehrt. Sie ist die Tochter von An und Gatamdug, die Gattin von Ningirsu und die Mutter von sieben Töchtern. Oft wird sie auch mit Gula gleichgesetzt.

Belili

: Belili ist die sumerische Unterweltsgöttin und die Schwester von Dumuzi.

Chendursanga

: Chendursanga ist der sumerische Richtergott. Er wurde in seiner Eigenschaft als Bewahrer der Rechtsordnung angerufen und auch als "Herold des Landes Sumer" bezeichnet. Er ist dem akkadischen Ishum gleich.

Chuwawa

: Chuwawa ist ein sumerischer Bergdämon, der von Enlil als "Wächter des Zedernberglandes" im Libanon eingesetzt wurde. Er wird von Gilgamesh und Enkidu erschlagen. Er wird mit dem akkadischen Chumbaba gleichgesetzt.

Damgalnunna

: Sie ist die Gemahlin von Enki und eine sumerische Muttergöttin. Oft wird sie mit Ninchursanga identifiziert und kann mit der akkadischen Damkina gleichgesetzt werden.

Damu:

Damu war ein sumerischer Heilgott, der von seiner Mutter Nin’insina das Me erhalten hat, die "göttlichen Kräfte der Ärztekunst" Manchmal wurde er als androgyn, also geschlechtslos, angesehen. Sein Hauptkultort war Isin.

Dimme:

ist die sumerische böse Dämonin des Kindbettfiebers und der Säuglingskrankheiten. Sie entspricht der akkadischen Lamashtu.

Dingir:

Wörtlich bedeutet dies „Gott“. Es ist eine allgemeine Bezeichnung, die dem akkadischen Ilu und dem westsemitischen El entspricht.

Dumuzi:

Dies ist der Name des vierten Königs von Uruk nach der Sintflut, aber auch der des Herden- und Vegetationsgottes der Steppe. Er ist der Geliebte von Inanna und der Bruder von Geshtinanna und Belili. Inanna repräsentiert den weiblichen Aspekt der Natur, Dumuzi den männlichen. Der Mythos von „Inannas Gang in die Unterwelt“ beschreibt die Versetzung Dumuzis in die Unterwelt. Sein Abstieg dorthin und seine Rückkehr von dort symbolisieren das jährliche Absterben der Vegetation im Hochsommer und das Wiederaufleben im Frühling. Griechisch Daozos genannt, ist er auch dem akkadischen Tamuzu gleich.

Dumuziabzu

: Dieser Name bedeutet wörtlich "rechtes Kind des Abzu". Sie war die sumerische Stadtgöttin von Kinirsha.

En:

En ist der sumerische Titel für Gott oder Herr und somit oft Wortbestandteil von Götternamen wir zum Beispiel bei Enki oder Enlil. Er tritt aber auch bei Königsnamen auf wie bei Enmerkar. En ist der Gegensatz zum weiblichen Nin.. Nachdem religiöse und politische Ämter getrennt wurden, wurde En zum Titel der Oberpriester. Nach der Christianisierung bezeichnete En die Gesamtheit der vorzeitlichen Dämonen.

Enbilulu:

Diese Bezeichnung hat sowohl im sumerischen als auch im akkadischen eine Bedeutung. Er ist der sumerische Bewässerungs- und Ackerbaugott, gilt aber in akkadischen also Sohn des Ea. Schließlich wird Enbilulu zu einem der 50 Namen des babylonischen Marduk.

Enki:

Enki ist der sumerische Gott des Abzu (des Süßwassers) und damit der Quellen, die die Erde fruchtbar machen. Er gilt als Gott der Künste, als Schöpfergott, als Gott der Weisheit und als Ratgeber der Götter. Er verwaltet die Me und ist der Ordner der Erde. Sein Bote ist Isimu. Neben An und Enlin gehört Enki zur heiligen Trias. Er ist der Sohn von Nammu und er Gemahl von Damalgunna bzw: Ninchursanga. Er gilt als Vater von Asalluchi, Ashnan und Nanshe. Sein Hauptkultort war Eridu, die Stadt die in Mesopothamien lange als Ausgangsort der Zivilisation galt und in der Tat eine der ältesten und ersten Städte der Welt ist. Sein Symboltier ist der Steinbock. Enki ist den akkadischen Ea gleichgesetzt.

Enkidu:

Enkidu ist eine Gestalt aus dem Gilgamesh-Epos. Nach sumerisch-akkadischer Auffassung ist er im Gegensatz zum Herrscher Gilgamesh, dessen Sklave und Untergebener. Nach akkadischer Auffassung ist er jedoch dessen Waffenbruder und Freund und diesem gleichgestellt.
Enkidu wird von Aruru erschaffen. Nach seinem Tode wird er von Gilgamesh in der Unterwelt aufgesucht. Dabei erschrickt dieser so, daß er fortan die Unsterblichkeit sucht.

Enkimdu:

Er ist der sumerische Bewässerungsgott, der Herr des Deiches und des Kanals. Der Ackerbaugott Enkimdu und der Hirtengott Dumuzi sind Kontrahenten bei der Werbung um die Göttin Inanna. Schließlich entscheidet sich Inanna für Dumuzi als ihren Gemahl.

Enlil

: Wörtlich bedeutet dies "Herr Wind". Er ist der sumerische Gott der Naturgewalten und des Sturmes und der Beherrscher des Luftraumes, der die Trennung von Himmel und Erde bewirkt hat. Er ist der Sohn von An und Ki, der Gemahl von Ninlil und der Vater von Ninurta, Ningirsu, Nanna, Nerigal, Nina, Nisaba und Lugalbanda. Neben An und Enki gehört er zur Göttertrias. Er ist der "Herr der Schicksalstafeln" die er an Enki verloren hat. Er gilt als Weltordner und hat unter anderem die für die Feldarbeit und den Ziegelbau unerläßliche Hacke geschaffen. Sein Hauptheiligtum war der Tempel Ekur in Nippur. Er ist dem akkadischen Ellil gleich.

Enmesharra

: Er ist der Herr aller Me und der sumerische Unterweltsgott, der Gott aller Gesetze und Kräfte und der 100 Me. Zusammen mit seiner Gattin Ninmesharra zählt er zu den Urahnen von An und Enlil, denen er die Herrschaft übergeben hat. Er ist Vater von 7 kindern.

Ereshkigal

: Sie ist die sumerische und akkadische Unterweltsgöttin und die Schwester der Ishtar. Sie ist die Gattin von Gugalganna bzw. Nergal, sowie Mutter und Gattin von Ninazu. Ihr Bote ist Namtar. Die Unterwelt, das Land ohne Wiederkehr erhielt sie zu Urbeginn als Geschenk. Auf jeden der die Unterwelt betritt richtet sie das „Auge des Todes“. Hierbei wird sie von 7 Unterweltsrichtern unterstützt.

Etana:

Er ist der sumerische zwölfte nachsintflutliche König der ersten Dynastie von Kish. Dem Mythos nach wollte er für seine kinderlose Gemahlin das "Kraut des Gebährens" vom Himmel holen. Auf dem Rücken eines Adlers erreichte er sein Ziel beinahe, stürzte aber dann mitsamt dem Adler in die Tiefe.

Galla

: Dies ist eine Sammelbezeichnung für sumerische Unterweltsdämonen. Als Inanna aus der Unterwelt zurückkehrte ergriffen sie ihren Gemahl Dumuzi als Ersatzperson und entführten ihn. Sie entsprechen dem akkadischen Gallu.

Gatumdug

: Sie ist die sumerische Göttin der Stadt Lagash und Muttergöttin. Sie ist die Tochter von An und die Mutter von Baba.

Geshtinanna

: Sie ist eine sumerische Unterweltsgöttin. Sie ist die Schwester von Dumuzi und Gattin von Ningizzida und entspricht der akkadischen Beletseri

Gibil:

Gibil ist der sumerische Feuergott und Lichtbringer. In dieser Eigenschaft gilt er aber auch als Verursacher von Feuersbrünsten und Schilfbränden. Als Gott der Beschwörung rief man ihn zum Schutz gegen Zauberei an. Er ist der Sohn von Nusku und Gehilfe von Enlil. Er entspricht dem akkadischen Girra.

Gidim:

So wurde sumerisch der Geist eines nicht bestatteten Verstorbenen bezeichnet oder der eines Toten, der nicht die nötigen Totenopfer erhalten hat. Dieser Totengeist irrte als Dämon auf der Erde umher und fügte dem Leben Schaden zu. Damit er dennoch in die Unterwelt eingeht wurde er beschworen. Gidim entspricht dem akkadischen Etemmu.

Gilgamesh:

Er ist der sumerische 5. König von Uruk und Held des um 1900 v.Chr. entstandenen Gilgamesh-Epos. Er ist der Sohn des vergöttlichten Lugalbanda und der Göttin Ninsun. Er kämpfte gegen Chuwawa und tötete den Himmelsstier Guanna.

Girtablulu

: Girtablulu ist ein sumerischer und akkadischer Skorpionmensch, ein Mischwesen mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterleib und dem Stachel eines Skorpions. Dargestellt wird er als Bogenschütze. Die Girtablulu (Mann und Frau) bewachen den Eingang zum Mashu-Gebirge, der morgens und abends von Sonnengott passiert wird. In der akkadischen Mythologie wurde ein Girtablulu von Tiamat erschaffen um gegen die Götter zu kämpfen.

Guanna

: "der Stier des Himmels". Es ist der sumerische Großstier, den An Inanna anvertraute. Aus Rache schickte Inanna ihn gegen Gilgamesh aus um das Land um Uruk zu verwüsten, aber er wurde von Gilgamesh und Enkidu getötet. Guanna ist dem akkadischen Alu gleich.

Gula:

Sie ist eine sumerische Heilsgöttin und Gemahlin von Ninurta. Ihr Symboltier ist der Hund und ihr waren jeweils der 9. und 10. Tag eines Monats geweiht. Sie wurde mit Baba und Nin’insina gleichgesetzt.

Imdugud:

Imdugud

Imdugud ist ein sumerischer löwenköpfiger Adler, ein Mischwesen und das Emblemstier von Ningirsu. Dargestellt wird er über Herden oder Haustieren kreisend oder Krallen in sie schlagend. Er ist dem akkadischen Zu gleich.

Inanna:

die „Herrin des Himmels“. Sie ist die sumerische Himmelskönigin und als Ninsinanna die Personifikation des Planeten Venus. Sie ist die Göttin der Liebe aber auch Kriegsgöttin. Als diese verlangt sie von An den Himmelsstier zum Kampf gegen Gilgamesh. Sie ist die Tochter von Nanna und Ningal, die Schwester von Utu und Ereshkigal und die Gattin von Dumuzi. Manchmal gilt sie auch als die Mutter von Shara. Ihre Botin ist Ninshubur. Ihr Hauptkultort war der Tempel Eanna in Uruk. Ihr Keilschriftzeichen ist das Schilfringbündel. Sie gleicht der akkadischen Ishtar, der ugar. Attart, der hebrä. Ashera, der moabit. Ashtar und der phönik. Astarte.

Ishchara:

Sie wird auch Ischara, Eshchara oder Eschara genannt und ist die sumerische Göttin des Krieges und des Eides. Sie ist die "Herrin des Gerichtes und der Opferschau" und die Mutter von sieben Kindern. Ihr Emblemstier und ihr Sternbild ist der Skorpion.

Ishkur

: Er ist ein sumerischer Wettergott. Er wird als wild dahinstürmender Stier dargestellt. Ihm werden die zerstörerinschen Wetteraspekte zugeordnet: Gewittersturm, Hagel und Überschwemmung. Er gilt als Sohn von An. Sein Name wird oft mit dem Keilschriftzeichen für Wind beschrieben.

Isimu

: Isimu ist der sumerische Botengott des Enki. Er wird janusgesichtig dargestellt und entspricht dem akkadischen Usmu.

Ki:

Ki ist die sumerische Erdgöttin und die Mutter von Enlil. Seit der altbabylonischen Zeit ist sie anstelle von Urash die Gattin von An.

Kiskil-lilla:

Wörtlich bedeutet dies "Nachtmädchen" Sie ist eine sumerische böse Nachtdämonin. Sie hat sich in dem von Gilgamesh gefällten Chaluppu-Baum Inannas eingenistet. Sie wird mit der akkadischen Lilitu gleichgesetzt.

Kululu

: So wurde sowohl sumerisch als auch akkadisch ein Fischmensch bezeichnet. Dieses Mischwesen wird mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterleib und dem Schwanz eines Fisches dargestellt. Es wird dem sumerischen Enki bzw dem akkadischen Ean zugeordnet.

Kurnugia

: Kurnugia ist das "Land ohne Heimkehr", die sumerische Unterwelt. Beherrscht wird dieser Ort von Ereshkigal und ihrem Gatten Nerigal. Es entspricht dem akkadischen Aralu.

Lachama

: Lachama sind sumerische Wasserdämonen die Enki unterstehen. Sie ähneln den akkadischen Lachmu.

Lachar:

Sie ist die sumerische Göttin und Personifikation des Mutterschafes. Zusammen mit der Getreidegöttin Ashnan versorgt sie die Götter mit den Erzeugnissen der Viehzucht und es Ackerbaus.

Lama

: Wird auch Lamma genannt. Lama ist eine sumerische Schutzdämonin. Sie entspricht der akkadischen Lamassu.

Lugalbanda

: Er ist ein sumerischer König der ersten Dynastie von Uruk. Später wurde er vergöttlicht und schließlich zum Unterweltsgott. Er ist der Gemahl der Göttin Ninsuna und gilt als der Vater von Gilgamesh.

Lugalgirra:

Lugalgirra ist ein sumerischer Kriegs- und Unterweltsgott. Er gilt als eine Erscheinungsform Nerigals und als Zwillingsbruder Meslamtae'as.

Lulilla

: Er ist ein sumerischer böser Nachtdämon der dem akkadischen Lilu entspricht. Wörtlich bedeutet Lulilla "Windmann"

Mama:

Sie wird auch Mami genannt und ist eine sumerisch-akkadische Muttergöttin. Sie beteiligte sich als Mami-Nintu-Ninchursanga an der Erschaffung der Menschen aus Lehm und dem Blut eines erschlagenen Gottes.

Martu:

Martu ist ein sumerischer Wettergott, der als Steppen- und Sturmgott über die Steppe fegt und Stadtsiedlungen zerstört.. Er besitzt kein Haus und verzehrt rohes Fleisch. Darum wird er als Nomadengott gesehen. Er gilt als Sohn des An und ist dem akkadischen Amurru gleichgesetzt.

Me:

Die Me sind die sumerischen göttlichen Kräfte der Weltordnung. Die insgesamt über 100 Me bewirken den Lauf der Welt, sowohl positiv als auch negativ. Die Me der Unterwelt legen das Schicksal von deren Bewohnern fest. Städte und Tempel haben ebenfalls Me. Die Götter streiten ständig um deren Besitz (Me).

Meslamta"ea:

Er ist ein sumerischer Kriegs- und Unterweltsgott und stellt eine Erscheinungsform Nerigals dar. Dessen Heiligtum war das Meslam in Kutha. So entstand der Name Meslamta’ea, welcher "der aus dem Meslam-Heiligtum Hervortretende" bedeutet. Er ist der Zwillingsbruder von Lugalgirra.

Nammu:

Sie ist die sumerische Urmutter, die Himmel und Erde geboren hat und die Göttermutter, die alle Götter geboren hat. Sie ist auch die Schöpferin der Menschen. Auf Anweisung ihres Sohnes Enki erschuf sie über dem Abzu aus einem Klumpem Lehm die Menschen. Hierbei waren ihr 8 weitere Göttinne behilflich. Ihr gehörten ursprünglich alle Me.

Namtar:

Namtar ist die sumerische Personifikation des Schicksals und ein böser Dämon. Als Bote von Ereshkigal bringt er den Menschen den Tod. Er ist der Sohn von Enlil und der Gemahl von Chushbisha.

Nanaja:

Sie ist die sumerische und akkadische Göttin des Geschlechtslebens und des Krieges. Sie ist die Tochter von An und im akkadischen die Gattin von Nabu. In der Bibel werden ihre Tempelpriester erwähnt.

Nanna:

Nanna ist der Name des sumerischen Mondgottes. Er treibt in einem sichelförmigen Boot täglich über den Nachthimmel. Er ist der Herr des Schicksals und teilt das Jahr in Monate von 30 Tagen. Er ist der Sohn von Enlil und Ninlil, der Gemahl von Ningal und der Vater von Utu. Sein Hauptkultort war der Stufentempel Ekishnugal in Ur. Er ist dem akkadischen Sin vergleichbar.

Nanshe:

Sie ist die sumerische Göttin des Wahrsagens und Traumdeutens. Sie verkündet den Willen der Götter und hilft auch gegen böse Dämonen. Sie ist die Tochter von Enki und die Schwester von Ningirsu. Ihr Hauptkultort war Nina-Sirara bei Lagash.

Nerigal:

Er ist die Personifikation der sengenden Sommer-und Mittagssonne, die Schilfbrände verursachen und Menschen wie Tieren Fieber und Seuchen bringen kann. Er ist der Sohn von Enlil und Ninlil. Nachdem er Ereshkigal besiegt hat wird er deren Gatte. Er erscheint auch als Lugalgirra und Meslamta’ea. Sein Hauptkultort war der Tempel Emeslam in Kutha. Dargestellt wird er mit Sichelschwert und Keule. Man setzt ihn dem akkadischen Nergal gleich.

Nin:

Nin bezeichnet das Wort Göttin oder Herrin, und wird als Titel und Bestandteil von Göttinnennamen verwendet (z.Bsp. Ninlil, Ningal). Es bildet das Gegenstück zum männlichen Titel En.

Nina:

Sie ist die sumerische Stadtgöttin des Ortes Nina in der Nähe der Stadt Lagash un die Begründerin von deren ältester Dynastie. Sie gilt als Fruchtbarkeitsgöttin der Quellen und Kanäle, aber auch als Weisheitsgöttin der Orakel und als Traumdeuterin. Sie ist die Tochter von Enlil und die Schwester von Ningirsu und Nisaba sowie die Mutter von Ninmarki. Ihre Symboltiere sind Skorpion und Schlange.

Ninazu:

Wörtlich bedeutet dies "Herr Arzt" Der Name bezeichnet einen sumerischen Unterwelts- und Heilgott. Er ist Sohn und Gatte von Ereshkigal und der Vater von Ningizzida. Sein Kultort war in Eshnunna.

Ninchursanga:

Sie ist eine sumerische Erd- und Muttergöttin und die "Herrin des Gebirges". Als Gattin von Enki wird sie auch die Mutter der Götter und die Mutter aller Kinder genannt. Namhafte mesopotamische Herrscher wie zum Beispiel Mesilim, Eannatum von Lagash, Hammurapi und Nebukadnezar verstanden sich als ihre Nackkommen.

Ningal:

Ningal ist die sumerische Gestirnsgöttin. Sie ist die Gemahlin von Nanna und die Mutter von Utu. Sie wird der syrischen Nikkal gleichgesetzt.

Ningirsu:

Er ist ein sumerischer Kriegsgott und Stadtgott von Girsu. Er besiegte das sechsköpfige Wildschaf und den siebenköpfigen Löwen. Er gilt aber auch als Fruchtbarkeits- und Vegetationsgott, der die Felder und Kanäle in Ordnung hält. Er ist der Sohn von Enlil, der Bruder von Nanshe, Nina und Nisaba sowied er Gatte von Baba. Wahrscheinlich ist Ningirsu mit Ninurta identisch. Sein Symboltier und Emblem ist Imdugud.

Ningizzida:

Er ist der sumerische Unterweltsgott, denn Gilgamesh in der Unterwelt trifft. Er ist der Schutzgott des Gudea von Lagash aber auch Heilgott. Er ist der Sohn von Ninazu und An. Sein Sybol ist die gehörnte Schlange und sein Sternbild die Hydra.

Nin"insina:

Wörtlich bedeutet der Name "Herrin von Isin". Sie ist die sumerische Stadtgöttin von Isin. Sie gilt auch als Heilgöttin. Nin’insina ist die Tochter von Urash, die Gemahlin von Pabilsang und die Mutter von Damu. Ihr Symboltier ist der Hund. Sie wurde später Inanna gleichgesetzt.

Ninkarrak

: Sie ist eine sumerische Heilsgöttin. Im Codex Hammurapi wird sie angerufen, die Frevler mit Krankheiten zu strafen. Auch ihr Symboltier ist der Hund.

Ninlil:

Ninlil ist die sumerische Göttin der Barmherzigkeit und eine Muttergöttin. Sie ist Vermittlerin und Fürsprecherin bei Enlil.

Ninmach:

Sie wird auch Dingirmach genannt. Wortlich bedeutet ihr Name "größte Herrin" oder "größteGottheit". Sowohl im akkadischen als auch im sumerischen gilt sie als Muttergöttin. Sie ist eine der 8 Geburtshelferinnen beim Schöpfungsakt Nammus. Sie trat später der akkadischen Göttertrias (Anu, Ellil und Ea) hinzu.

Ninmema:

Sie ist eine sumerische Muttergöttin, die die Königliche Priesterin und den König zur Welt brachte.

Ninshubur:

Dieser Name hat zwei Bedeutungen. Zum einen bezeichnet er die sumerische Botin und Begleiterin Inannas und die Gemahlin Nerigals. Zum anderen bezeichnet sie den sumerischen Botengott und Großwesir des An, der später mit dem akkadischen Ilabrat gleichgesetzt wird.

Ninsun:

Ninsun ist die sumerische Göttin von Uruk, die Gattin von Lugalbanda und Mutter von Gilgamesh, dessen Traumdeuterin und Beraterin sie auch ist. Urnammu (der Begründer der dritten Dynastie von Ur) führte auf sie seine Abstammung zurück.

Nintinugga:

Ihr Name bedeutet "Herrin die die Toten belebt". Sie ist eine sumerische Heilgöttin die später mit Gula und Nin’insina gleichgesetzt wird.

Nintu:

Nintu ist eine sumerische und akkadische Geburts-und Muttergöttin. Sie wird mit einem Kind auf dem linken Arm dargestellt, das an ihrer entblößten Brust liegt.

Ninurta:

Dieser Name bezeichnet einen sumerischen Fruchtbarkeits- und Vegetationsgott, aber auch einen Jagd- und Kriegsgott, der in dieser Eigenschaft auch den Beinahmen "der Rächer seines Vaters Enlil" trägt. Er gilt als Gemahl von Gula.
Da er mit Ningirsu die selbe Abstammung teilt, waren beide vermutlich einmal zwei Erscheinungsformen ein und des selben Gottes. Sein Hauptkultort war Nippur. Im akkadischen Mythos jagt er Zu die geraubten Schicksalstafeln wieder ab. Wahrscheinlich geht auf ihn die Figur des hebräischen Nimrod zurück.

Nirach

: Nirach ist ein sumerischer Schlangengott und Bote von Sataran.

Nisaba:

Nisaba

Sie wird auch Nidaba genannt. Als Getreidegöttin, wird ihr Name in der Keilschrift als Getreidehalme mit Ähren dargestellt. Als Dattelgöttin ist sie Herrin der Fruchtbarkeit und später die Göttin der Weisheit und Wissenschaft . Sie gibt den Menschen Verstand. Als Schutzgöttin der Astrologie und der Schreibkunst wird sie von den Keilschriftschreiberinnen angerufen. Sie gilt sowohl als Tochter des An als auch des Enlil und als Schwester von Ningirsu und Nina. Sie ist die Gemahlin von Chaja. Ihre Verehrung ist seit 2600 v.Chr. nachweisbar. Ihre Kultorte waren Umma und Eresh. Ihr Emblem ist ein Schreibgriffel und das Schreibrohr. Dargestellt wird sie sitzend mit Kornähren und einer gehörnten Tiara.



Numushda:

Er war der sumerische Stadtgott von Kazallu und Sohn von Nanna.

Nusku:

Nusku war ein sumerischer und akkadischer Licht- und Feuergott und Verursacher von Steppenbränden. Er ist der Bote von Enlil und bringt gute Nachrichten. Er ist der Vater von Gibil. Bei akkadischen Beschwörungen wird er angerufen Hexen und Zauberer zu verbrennen. Sein Symbol ist die Lampe.

Oannes:

Oannes

Er ist ein sumerischer und akkadischer Kulturbringer, der als Fischmensch (als Abgal) dargestellt wird. Jeden Morgen kam er aus dem Meer an Land um die Menschen die Grundlagen der Kultur wie Schrift und Künste, Städte- und Tempelbau, Handwerk und Ackerbau zu lehren. Jeden Abend kehrte er dann ins Meer zurück.

Pabilsang:

Pabilsang ist ein sumerischer Gott, der als Sohn Enlils und als Gatte von Nin’insina gilt. Seine Kultorte waren Isin und Nippur. Er wird auch mit Ningirsu und Ninurta gleich gesetzt.

Papsukkal

: Er ist ein sumerischer und akkadischer Botengott, insbesondere der von An und Zababa aber auch der akkadischen Ishtar. Er ist auch ein Torhütergott.

Sabitu:

Sabitu ist eine sumerische Göttin, die den Baum des Lebens im Garten der Götter bewacht. Zu Gilgamesh, der die Unsterblichkeit sucht, sagt sie: Gilgamesh, wohin läufst du? Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden. Als die Götter die Menschen erschufen, bestimmten sie den Tod für die Menschen, das Leben behielten sie für sich selbst.

Sataran:

Er wird auch Ishtaran genannt. Er war der sumerische Stadtgott von Der (dem heutigen Bedre) und Richtergott.. König Mesilin (ca.2550 v.Chr.) rief ihn bei einem Grenzstreit der Städte Umma und Lagash an. Er ist aber auch Heilgott und in dieser Eigenschaft ist sein Bote Nirach.

Shakan:

Shakan entspricht dem akkadischen Sumuqan. Er ist der sumerische Gott der Unterwelt und der Gott der in der Steppe lebenden Tiere. Er wird im Gilgamesh-Epos erwähnt.

Shara:

Der sumerische Stadtgott von Umma ist auch ein Kriegsgott. Er ist ein Sohn von Inanna und einer der drei Götter, die ihr nach ihrer Rückkehr aus der Unterwelt huldigen.

Shulpa"e:

Sein Name bedeutet "strahlend erscheinder Jüngling". Er ist ein sumerischer Fruchtbarkeitsgott und Kriegsgott sowie ein Beschützer der wilden Tiere. Er verkörpert den Planeten Jupiter. Gelegentlich gilt er als Gemahl der Ninchursanga, die ihn jedoch an Bedeutung übertrifft.

Suchur-mash

: Suchur-mash ist eine sumerische und akkadische Fischziege, ein Mischwesen mit den Vorderbeinen und dem Oberkörper einer Ziege und dem Unterleib und dem Schwanz eines Fisches. Es wird Enki zugeordnet. Außerdem ist es das Emblemstier des akkadischen Nabu.

Udug:

Ursprünglich war Udug eine neutrale Gestalt. Später verlor er seinen positiven Aspekt als Schutzgeist in der sumerischen Mythologie und wurde zu einem bösen Dämon. Die sumerischen Udug sind den akkadischen Utukku vergleichbar und gingen später in die akkadischen Sebettu über.

Urash:

Der Name Urash hat zwei Bedeutungen. Er bezeichnet eine sumerische Erdgöttin, welche die Gemahlin von An und die Mutter von Nin'insina ist. Andererseits ist Urash auch der sumerische Stadtgott von Dilbat, der später mit An und Ninurta gleichgesetzt wurde.

Utu:

Er ist ein sumrischer Sonnengott, der Sohn von Nanna und Ningal. Jeden Morgen kommt der Sonnengott aus dem Gebirge im Osten hervor und durchwandert den Taghimmel und damit die Welt der Lebenden um ihnen zu leuchten. Jeden Abend tritt er in das Meer im Westen ein und durchwandert in der Nacht die Unterwelt um den Toten Licht, Speise und Trank zu bringen. Da sein Licht überall eindringt, nahm man an daß er alles sieht und alles weiß. Darum galt er als Wahrer des Rechtes und als Richtergott. Seine Tempel befanden sich in den Städten Larsa und Sippar. Man nannte sie man Ebabbar. Utu entspricht dem akkadischen Shamash.

Zababa

: Er ist der sumerische und akkadische Stadtgott von Kish und Kriegsgott der sich auch „Marduk der Schlacht“ nennt. Seine Gattin ist gelegentlich die kriegerische Inanna (sumerisch) oder Ishtar (akkadisch). In der altbabylonischen Zeit wurde er mit Ningirsu und Ninurta gleichgesetzt

Ziusudra:

Ziusudra ist ein sumerischer Held, der die von den Göttern geschickte Sintflut in einem Boot überlebt. Für die Rettung der Menschheit wird er von den Göttern dafür in das paradiesische Tilmut entrückt, wo ihn Gilgamesh um Rat aufsucht. Dem sumerischen Ziusudra entsprechen der akkadische Utanapishti und der jüdische Noah.


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» http://www.goetter-und-mythen.de/mesostar.htm